Locking, Loading, Loop-Stations … Jugendkulturelle Ausdrucksformen und ihr Platz in der Jugend- und Kulturarbeit

Fachtagung am 09.11.2015 in Remscheid

Jugendkulturelle Ausdrucksformen und ihr Platz in der Jugend- und Kulturarbeit Gaming, Urban Art und Mangas gestalten, Street Art und Dance-Battles – die kulturellen Interessen und künstlerischen Ausdrucksformen Jugendlicher sind vielfältig und verändern sich schnell. Unabhängig von jeweils aktuellen Trends stellen sich für die professionellen Akteure aus der Jugend- und Kulturarbeit dabei unterschiedliche Fragen: Wie kann es gelingen, die jugendkulturellen Strömungen besser zu verstehen und den Überblick zu behalten? Welche Möglichkeiten gibt es, diese aufzugreifen sowie dafür notwendige Rahmenbedingungen zu bieten, ohne die kreativen Ausdrucksweisen der Jugendlichen zu vereinnahmen und pädagogisch zurechtzustutzen? Gibt es Anknüpfungspunkte für weitergehende Bildungsprozesse? 
Welche Haltung auf Seiten der Pädagogen und Pädagoginnen ist nötig, um einerseits offen für Impulse zu bleiben, andererseits aber nicht nur den Zielgruppen „hinterherzuhecheln“? 

Im Rahmen der Fachtagung werden diese Fragen anhand von Beispielen diskutiert und insbesondere in unterschiedlichen Workshops mit Experten und Szeneangehörigen bearbeitet. Im Fokus steht dabei die Rolle von Jugendfreizeit- und Kultureinrichtungen, die die Aufgabe haben, sich an den jugendkulturellen Entwicklungen zu orientieren und interessierten Jugendlichen geeignete Plattformen zu bieten. Dabei geht es immer wieder um Partizipation als einem wesentlichen Grundprinzip der kulturellen Bildung. 

Die Fachtagung ist eine Veranstaltung der Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW“ und der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V.

Sie richtet sich vor allem an Fachkräfte aus der Jugendarbeit und aus Kulturinstitutionen.

Anmeldung bis zum 03.11.2015 online hier möglich
Die Teilnahme ist kostenfrei

Zurück