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Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V.

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Informationen

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Tagung | 20./21.9.2012

Kulturelle Bildung
und Inklusion

im Dortmunder U
Zentrum für Kunst und Kreativität
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund

Nicht erst seit der 2009 in Kraft getretenen UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung werden im Bereich der Kulturellen Kinder- und Jugendarbeit integrative Projekte veranstaltet.
Inklusive Kulturarbeit geht allerdings noch einen entscheidenden Schritt weiter. Sie geht grundsätzlich davon aus, dass jedes Kind und jeder Jugendliche die Möglichkeiten einer Teilhabe an kulturellen Projekten und Angeboten erhält. Wenn Kinder mit unterschiedlichen körperlichen und geistigen Voraussetzungen an einem Zirkusworkshop teilnehmen oder miteinander musizieren, ist die Veranstaltung immer von der Idee getragen, dass ohne strukturelle Barrieren künstlerische Projekte für alle Menschen möglich und förderlich sind!

Inklusive Kulturarbeit bietet Kindern und Jugendlichen Gelegenheiten, im ästhetischen Prozess Wege des Selbstausdrucks zu finden und sich einer Öffentlichkeit mitzuteilen.

Viele Alltagshindernisse von Menschen mit unterschiedlichen Körperformen oder geistiger Behinderung sind gesellschaftlich weitgehend unbekannt. Die Partizipation an künstlerischem Geschehen kann aber nur funktionieren, wenn spezifische Bedingungen mitbedacht werden, die in solchen Projekten erfüllt sein müssen.
Inklusives Theater macht dann Sinn, wenn Sprache auch Gebärdensprache beinhaltet und damit die Vielfalt von Kommunikation berücksichtigt. Diese Vielfalt wiederum erweitert das Erfahrungsspektrum aller Kinder und Jugendlichen und fördert somit eine flexiblere Sicht auf den anderen Menschen.
Kulturpädagogik zielt zudem immer auf die Stärken von Kindern und Jugendlichen. In inklusiven Projekten erleben Kinder und Jugendliche Selbstwirksamkeit und sehen, dass jeder Mensch besondere Fähigkeiten hat, die zum Gesamtprodukt einer ästhetischen Produktion beitragen.
»mittendrin« will einen Impuls setzen, inhaltliche und strukturelle Bedingungen inklusiver Kulturarbeit darstellen und gleichzeitig den Mehrwert von künstlerischem Schaffen im Bereich der inklusiven Arbeit explizit hervorheben, um Inhalte sowie Ziele zu reflektieren, eine Plattform für Information sowie Austausch anzubieten und letztlich weitere Projekte anzustoßen und zu initiieren.

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Infoflyer [PDF]


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